Wir haben einen Traum

Am 28. August 1963, fand die größte Protestaktion in der amerikanischen Geschichte statt: Der "Marsch auf Washington". Der Protest richtete sich gegen Rassismus und Armut. Vor dem Lincoln Memorial hielt Dr. Martin Luther King die historisch gewordene Rede "I HAVE A DREAM" - Ich habe einen Traum.

Heute haben wir, 630.000 Mitglieder, 100.000 aktive Ehrenamtliche, 120.000 Beschäftigte der Arbeiterwohlfahrt in Deutschland, angesichts von menschenmordendem Rassismus im eigenen Land und in der Welt und angesichts zunehmender Armut in der Welt und im eigenen Land einen Traum:

Wir haben einen Traum.....

dass Arbeitslose in Deutschland wieder eine Beschäftigung finden, dass Arbeitsförderung und nicht Arbeitslosigkeit Perspektive für die Betroffenen ist.

Wir haben einen Traum.....

dass die Gesunden für die Kranken einstehen, die Kranken so umsorgt und betreut werden, dass sie gesund werden können und nicht der Geldbeutel ihr Befinden bestimmt. Gesundheit ist für alle das teuerste Gut.

Wir haben einen Traum.....

dass die Gebrechlichen, die Behinderten, die Pflegebedürftigen Solidarität und Sicherheit erhalten, ihre Menschenwürde behalten und nicht zum Spielball von Egoismus, Verbohrtheit und Geldgier werden.

Wir haben einen Traum.....

dass Menschen ohne Obdach, Menschen in Armut an unserer Wohlstandsgesellschaft nicht verzweifeln müssen.

Wir haben einen Traum.....

dass zu den deutschen Tugenden die der Toleranz und Gastlichkeit zählen, dass Menschen, die zu uns kommen, so behandelt werden, wie wir behandelt werden möchten.

Wir haben einen Traum.....

dass das Morden von Menschen, die eine andere Haut- und Haarfarbe, eine andere Sprache, einen anderen Glauben haben, aufhört: hier und in der Welt.

Wir haben einen Traum.....

dass Gewalt nicht wirtschaftlichen Interessen untergeordnet wird, dass Gewalt zwischen Völkern nicht länger unter dem Deckmantel der Diplomatie toleriert wird, dass Folter gegen Andersdenkende von der zivilisierten Staatengemeinschaft geächtet wird, dass Gewalt gegen Kinder und Frauen hier und in der Welt nicht hingenommen wird, dass wir uns an die alltägliche Gewalt in den Medien nicht gewöhnen.

Wir haben einen Traum.....

dass wir Vertrauen in die Politik haben können, dass Moral, Anstand, Wahrhaftigkeit den Menschen eine Perspektive geben.

Wir haben einen Traum.....

dass Gerechtigkeit und Solidarität nicht nur ein Traum bleiben.

 

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