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aktualisiert 29.10.2018.
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Franziska Giffey besucht das Mehrgenerationenhaus Bad Rodach

Besuch 
	Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Mehrgenerationenhaus Bad Rodach 30.08.2018, Foto: BMFSFJ photothek Inga Kjer

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (Mitte) freut sich mit der ehrenamtlichen AWO Kursleiterin Gerda Fleddermann (links) über die rege Teilnahme der Kinder am wöchentlich stattfindenden Mal- und Kreativkurs im Mehrgenerationenhaus Bad Rodach. (Text: BMFSFJ, Fotos photothek Inga Kjer, photothek.net, AWO)

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey machte sich am 30. August 2018 auf ihrer Sommerreise durch die Republik einen persönlichen Eindruck von der erfolgreichen Arbeit des dienstältesten Mehrgenerationenhauses in Bayern. Seit 2006 begegnen sich im Mehrgenerationenhaus Bad Rodach Menschen, die sich austauschen, unterstützen, voneinander lernen und miteinander lachen. Bei einem einstündigen Hausrundgang informierte die Bundesfamilienministerin sich über das bunte Leben und Wirken im Haus.

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	 Foto: AWO

Der Männerkochkurs trifft sich wöchentlich, um leckere Gerichte zu kreieren und einen regen Gedankenaustausch zu pflegen. Bundesministerin Giffey konnte sich davon überzeugen.

„Von der Krabbelgruppe für Familien bis hin zum Gedächtnistraining für Seniorinnen und Senioren – für jede Generation steht etwas im Veranstaltungskalender“, so Nicole Voigt, Leiterin des Mehrgenerationenhauses. Freiwillig Engagierte kamen mit der Ministerin ins Gespräch und stellten ihr verschiedene Angebote des Mehrgenerationenhauses vor. Ob Kursleitung, Gartenpflege, Kinderbetreuung, Lesepaten oder als helfende Hand bei Festen und anderen Veranstaltungen – die Auswahl an Tätigkeitsfeldern ist groß.

Besuch 
	Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Mehrgenerationenhaus Bad Rodach 30.08.2018

Auf dem Foto von links: Bundestagsabgeordneter Andreas Schwarz, AWO Landesvorsitzender Prof. Dr. Thomas Beyer, Mitarbeiterin Eva Trapp (Flüchtlingskoordination, Familienstützpunkt), AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Nicole Voigt, AWO Kreisgeschäftsführer Carsten Höllein, Erster Bürgermeister Tobias Ehrlicher. (Foto AWO)

Das Mehrgenerationenhaus Bad Rodach ist in ein breites Netzwerk aus Unterstützerinnen und Unterstützern eingebunden. Franziska Giffey hob hervor, dass dies für alle Mehrgenerationenhäuser wichtig ist. Sie werden nicht nur vom Bundesprogramm finanziell getragen, sondern z.B. auch von weiteren Bundesprogrammen, Länderprogrammen, kommunalen Mitteln, Eigenmitteln oder Spenden. Für jeden Euro, mit dem der Bund die Mehrgenerationenhäuser fördert, werden weitere öffentliche und private Mittel in Höhe von 3,60 Euro für ihre Arbeit bereitgestellt.
„Ich bin beeindruckt davon, welche Folgewirkung unsere Bundesförderung hat. Und es freut mich, dass die Arbeit der Häuser auch seitens vieler öffentlicher wie privater Geldgeber geschätzt und vor allem gefördert wird. So kann sich auch der größte Gewinn der Mehrgenerationenhäuser – die Zeit und die Kompetenz, die die Menschen hier einbringen, weiter summieren und alle profitieren!“ so die Ministerin.

Wie AWO-Kreisvorsitzender Hubert Joppich ergänzt, hat auch die ehrenamtliche Arbeit ihren Wert. Ohne die 89 Ehrenamtlichen, die jährlich zwischen zwei und 200 Stunden einbringen, könnten die vielen Angebote des MGH nicht erbracht werden. Diese Ehrenamtlichen leisteten im z.B. Jahr 2017 über 3.700 Stunden, ohne dafür eine Aufwandsentschädigung oder finanzielle Entlohnung zu bekommen. Ihr Lohn ist die Bestätigung gebraucht zu werden und die Anerkennung ihrer Arbeit durch die Kursteilnehmer, den AWO-Vorstand und Einrichtungsleiterin Nicole Vogt. Würden diese ehrenamtlichen Stunden von Hauptamtlichen erbracht, müssten dafür 85.000 bis 90.000 € aufgebracht werden. Dies wäre nicht finanzierbar und das MGH müsste seinen Betrieb stark einschränken, führte Hubert Joppich vor Augen.

Auch Tobias Ehrlicher, erster Bürgermeister von Bad Rodach ist begeistert: „Das Geld für das Mehrgenerationenhaus ist sehr gut angelegt. Das Haus ist Knotenpunkt für freiwilliges Engagement und leistet eine hervorragende Arbeit für Klein und Groß.“ Die Mittel, die in das Mehrgenerationenhaus hineinfließen, wirken über das Haus hinaus. Alles, was in die Stärkung des Zusammenhalts vor Ort investiert wird, dient letztlich der gesamten Region. Wer sich im Mehrgenerationenhaus engagiert, trägt weiter, was die Gesellschaft voranbringt: Engagement, Toleranz und Respekt gegenüber anderen Menschen.

weitere Bilder vom 30.08.2018:

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Die Krabbelgruppe hat immer großen Zulauf

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Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bad Rodach im Beisein von Erstem Bürgermeister Tobias Ehrlicher (rechts):

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Lesen Sie hier auch die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 30.08.2018

„Ich bin beeindruckt davon, welche Folgewirkung unsere Bundesförderung hat. Und es freut mich, dass die Arbeit der Häuser auch seitens vieler öffentlicher wie privater Geldgeber geschätzt und vor allem gefördert wird. So kann sich auch der größte Gewinn der Mehrgenerationenhäuser - die Zeit und die Kompetenz, die die Menschen hier einbringen, weiter summieren und alle profitieren!“
Insgesamt fließen 2018 ca. 73 Millionen Euro öffentliche und private Mittel in die rund 540 Mehrgenerationenhäuser. Rund 16 Millionen Euro davon stammen aus dem Zuschuss des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - 30.000 Euro pro Haus und Jahr.
Besonders erfreut zeigte sich die Ministerin, dass mehr als 27 Mio. Euro davon von den Kommunen kommen, die damit weit mehr als die geforderte Summe zur kommunalen Kofinanzierung in die Mehrgenerationenhäuser investieren.
Weitere knapp 4 Mio. Euro stammen aus weiteren Bundesprogrammen, wie zum Beispiel der BMBF-Alphadekade. Hinzu kommen 7 Mio. Euro aus Länderprogrammen, 17 Mio. Euro Eigenmittel und Einnahmen und 2 Mio. Euro private Mittel wie Spenden. Damit vervielfacht sich die Investition aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus um das rund 3,6-Fache.

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Das Mehrgenerationenhaus in Bad Rodach konnte auf der Basis der Bundesförderung weitere Mittel akquirieren und sein Gesamtbudget erheblich erhöhen. Allein von der Kommune fließen dem Haus weitere 24.000 Euro zu, die über die Kofinanzierung hinausgehen. Bad Rodachs erster Bürgermeister Tobias Ehrlicher sagt:“ Das Geld für das Mehrgenerationenhaus ist sehr gut angelegt. Das Haus ist Knotenpunkt für freiwilliges Engagement und leistet eine hervorragende Arbeit für Klein und Groß.“ Im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus werden rund 540 Mehrgenerationenäuser gefördert. Die Häuser haben täglich insgesamt über 60.000 Besucher. Mehr als 33.000 Freiwillige halfen im Jahr 2017 dabei, die rund 18.000 Angebote bundesweit umzusetzen. Die Mehrgenerationenhäuser stärken damit die Nachbarschaften und helfen, die Herausforderungen des demografischen Wandels in den Kommunen besser zu bewältigen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/

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Familienstützpunkt
im Mehrgenerationenhaus
AWO Treff Bad Rodach

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Das Mehrgenerationenhaus der AWO in Bad Rodach wurde am 04. Juni 2018 zum Familienstützpunkt erweitert, was nicht nur der Prominenz gefällt. Mittlere Reihe von rechts: Bürgermeister Tobias Ehrlicher freut sich mit der Koordinatorin des Familienstützpunktes und der Leiterin des AWO Mehrgenerationenhauses über den Besuch von Ministerialrat Robert Höcherl (zweiter von rechts) vom Bayerischen Sozialministerium. Begeistert von dem neuen Angebot waren auch (von links) Landrat Michael Busch, AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich und Geschäftsführer Carsten Höllein sowie die Senioren und Besucher des Treffs, Kinder der Grund- und Mittelschule Bad Rodach. Foto Bettina Knauth, Neue Presse Coburg vom 06.06.2018

Familienstuetzpunkt_Kinder

Die Kinder der Grund- und Mittelschule Bad Rodach begrüßen die Gäste

Verantwortlich für die Stärkung der Erziehungskompetenz ist eine Sozialpädagogin. Ebenso sollen in der Kurstadt wieder Elterntalks etabliert werden. Auch eine Familienplanung für Geflüchtete, Bewegungsstunden für Krabbelkinder und ein Vater-Kind-Treff sind geplant. „Hier ist jeder Euro und jeder Cent gut angelegt“, versicherte Bürgermeister Tobias Ehrlicher.
Ministerialrat Robert Höcherl aus München lobte die bisherigen tollen Leistungen an den beiden neuen Familienstützpunkten im Landkreis Coburg. Bis Jahresende, hofft Höcherl, werden sich 40 der 96 bayerischen Landkreise an dem Projekt beteiligen. 140 Standorte sind bereits vorhanden, durch die schon jetzt „über die Hälfte aller Geburten in einem Jahrgang“ erreicht würden. „Flächendeckend wollen wir 600 bis 800 Familienstützpunkte in Bayern etablieren“, kündigte der Ministerialrat an. 2,5 Millionen Euro sieht der aktuelle Landeshaushalt dafür vor.
Dem Landkreis stehen für das Projekt jährlich rund 30.000 Euro zur Verfügung. Basierend auf den Geburtenzahlen im vorvergangenen Jahr werden vom bayerischen Staat pro Neugeborenem 30 Euro gezahlt. Der Familienstützpunkt in Bad Rodach bekommt vom Landkreis einen kleinen Zuschuss für eine Teilzeitkraft und Sachmittel.

Familienstuetzpunkt

Der Familienstützpunkt wird gefördert vom:

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Hans Börs für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit geehrt

Hans_Boers_2017

Seit 65 Jahren engagiert sich Hans Börs bei der Arbeiterwohlfahrt. Am 22.12.2017 feierte er seinen 90. Geburtstag! Lieber Hans, alles Gute, Lebensfreude und vor allem Gesundheit wünschen Dir der AWO Ortsverein und der Kreisverband Coburg e.V.! - Foto von links: Lebensgefährtin Karin Murrmann, AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich, Jubilar Hans Börs, AWO Ortsvereinsvorsitzende Adelheid Frankenberger, Kreisgeschäftsführer Carsten Höllein und Ingrid Klingler-Joppich.


Hohe Ehrung für AWO Kreisvorsitzenden Hubert Joppich in München

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Hubert Joppich, Rödental, geehrt als ehrenamtlicher Vorsitzender des „Arbeiterwohlfahrt-Kreisverbandes Coburg“ mit Bayerns Sozialministerin Emilia Müller

Neuen Presse vom 21.09.2016, Coburger Tageblatt vom 05.10.2016:

Freistaat dankt Hubert Joppich

Viel Zeit, Herz und Verstand hat Hubert Joppich für den Dienst an der Gesellschaft investiert. Wer die beeindruckende Vita des 66jährigen liest, merkt, dass bei ihm das Ehrenamt einen breiten Raum einnimmt. Vor über 50 Jahren hat Hubert Joppich Verantwortung übernommen. Seit 1990 ist der Rödentaler Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Vor einem Jahr ehrte ihn deshalb die AWO Deutschland mit der Verdienstmedaille, der höchsten Auszeichnung des Wohlfahrtsverbandes. Jetzt kam eine weitere hinzu: Der Freistaat würdigte Joppichs Wirken mit der "Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste" in München.
Jährlich erhalten nur 20 Persönlichkeiten in Bayern diese Ehrung. "Ich sehe das nicht nur als Anerkennung für mich persönlich, sondern auch für die ehrenamtliche Arbeit vieler bei der AWO", hebt Hubert Joppich hervor.
Seine Verbundenheit zur AWO hat 1978 begonnen. Damals übernahm er beim AWO Ortsverein in Rödental die Aufgabe des Kassenprüfers und des Schriftführers. Seit 1990 steht Joppich an der Spitze des AWO Kreisverbandes Coburg e.V. Mit Energie und Leidenschaft füllt er bis heute dieses Amt aus und hat die AWO in der Region Coburg stetig weiterentwickelt. Seinem ehrenamtlichen Engagement ist es zu verdanken, dass der Kreisverband neben dem Schülerhort seinen Kindergarten vergrößerte und eine Kinderkrippe einrichtete. Außerdem erweiterte man das Angebot mit der Einrichtung einer Mittagsbetreuung an der Jean-Paul-Schule in Coburg. Insgesamt werden über 200 Kinder betreut.

Hubert_Joppich_BadRodach_14.09.2016

"Ein Ehrenamtler durch und durch": Hubert Joppich hat das Mehrgenerationenhaus auf den Weg gebracht. Es hat sich zum Treff von Menschen unterschiedlicher Herkunft entwickelt: (von links) Herbert Müller, Renate Zetzmann, Fatime Babadie, Hubert Joppich, Christine Thomas und Gerhard Kirchner. Ehrenamtliche Helfer im Alter zwischen 18 und 90 Jahren tragen zum Gelingen bei und schaffen einen Mehrwert für alle Bürger in der Stadt Bad Rodach.

Ein weiteres Herzensanliegen ist für Hubert Joppich die Seniorenarbeit. Unter seiner Ägide entstanden die drei Senioren- und Bürgertreffs in Rödental, Ebersdorf und Bad Rodach. Letzterer nimmt seit 2006 am Modellprojekt Mehrgenerationenhäuser des Bundesfamilienministeriums teil. Die Notwendigkeit dieser Einrichtungen, die inzwischen Angebote für alle Generationen bereithalten, bestätige die Besucherzahl. 2016 waren es nach den Angaben des AWO Kreisvorsitzenden rund 26000 Besucher.
Immer noch wendet Joppich wöchentlich 15 bis 20 Stunden für die AWO auf - eine Zeit, die das übliche Maß an ehrenamtlicher Betätigung weit übersteigt. Neben der Führung des Kreisverbandes hat er zum Beispiel die Um- und Erweiterungsbauten der Seniorentreffs ehrenamtlich und in seiner Freizeit begleitet und vorangebracht.
Jetzt überreichte Sozialministerin Emila Müller die Staatsmedaille für soziale Verdienst des Freistaats Bayern an Hubert Joppich.


Auszeichnung "Weißer Engel"
für Irene Pilz

IrenePilz_WeisserEngel_25.4.2016

Staatsministerin Melanie Huml (links) und Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz überreichen die Urkunde an Irene Pilz (Mitte)

Bayreuth/Rödental - Eine hohe Anerkennung für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit erhielt Irene Pilz, Rödental, aus den Händen von Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege im Festsaal der Regierung von Oberfranken in Bayreuth. Die Auszeichnung "Weißer Engel" wird an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheits- und/oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben.
Irene Pilz besucht seit über 25 Jahren regelmäßig ältere und behinderte Menschen im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Rödental. Sie erledigt für die Seniorinnen und Senioren kleinere Besorgungen und Behördenangelegenheiten. Aber in erster Linie muntert sie sie auf und bringt Abwechslung und soziale Anteilnahme in den Heimalltag.
Als im Jahr 2002 der „AWO-Treff am Bürgerplatz Rödental“ als Modellprojekt geschaffen wurde, hat Frau Pilz sich spontan als erste ehrenamtliche Kursleiterin für einen Englischkurs zur Verfügung gestellt. Inzwischen bringt sie in fünf wöchentlichen Englischkursen jungen bis hochbetagten Senioren Englisch bei. Auf Wunsch ihrer Kursteilnehmer hat sie sogar schon zwei Busfahrten nach Großbritannien zur Erprobung der gelernten Sprache organisiert.

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Mit viel Freude leitet Irene Pilz (Mitte) ihre Englischkurse im AWO Treff am Bügertreff in Rödental

Auch im Rahmen der niederschwelligen Nachbarschaftshilfe betätigt sich Frau Pilz ehrenamtlich. So betreut Irene Pilz ältere Mitbewohner in ihrem Wohnumfeld. Sie erledigt die Einkaufsfahrten und hilft im Haushalt. Damit beugt sie der Vereinsamung Ihrer Nachbarn vor und vermittelt ihnen Anteilnahme und Freude im Alltag. Sie können dadurch, trotz ihres hohen Alters, daheim in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.
Ganz selbstlos engagiert sich Frau Pilz mindestens 15 bis 20 Stunden pro Woche für andere Menschen. Alles auf ehrenamtlicher Basis und ohne Ersatz der entstehenden Kosten.
Eine besondere Anerkennung erfuhr Irene Pilz auch im Jahr 2011: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die seinerzeit 78-jährige Irene Pilz zu einer Veranstaltung für Ehrenamtliche zu sich nach Berlin eingeladen. Die Bundeskanzlerin hat bei dieser Veranstaltung die Vielfalt des Ehrenamtes sichtbar gemacht und zwar des Ehrenamtes, das Dienst am Menschen verrichtet.


Preis der Initiative "Deutschland - Land des Langen Lebens" 2014

Preisverleihung am Demografiekongress 4. September 2014 - © CHLietzmann

AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich (2. von rechts) nimmt aus den Händen von Senator a.D. Ulf Fink, Bundesministerin a.D. Prof. Dr. Ursula Lehr und der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugend und Frauen, Elke Ferner den Preis der Initiative "Deutschland - Land des Langen Lebens" anläßlich des Demografiekongresses am 04. September 2014 in Berlin entgegen (Foto mit freundlicher Genehmigung von Christian Lietzmann - © CHLietzmann).

Wir danken unseren Ehrenamtlichen (Mitwirkende im Film:) Hubert Joppich, Christa Gilbert (Plauderstündchen, AWO Ortsverein), Sigrid Müller-Aust (Singkreis), Barbara Feuerbach (flexible Kinderbetreuerin), Anne Franzl (AWO Ortsverein), Andrea Oppel (Tagesmutter und flexible Kinderbetreuerin), Erika Albrecht (Sitztanz), Edeltraud Goch (Gastgeberin), Erik Rottmann (10-Finger Tastschreiben, Handykurs für Senioren), Roswitha Friedrich (Gedichte, Geschichte und Portraits), Evi Mitzenheim (Formularservice), Gerda Fleddermann (Malkreis), Günter Rotzler und Ingrid Hoffrichter (PC-Kurse), Harald Dütsch (Berufscoaching), Renate Zetzmann (Senior Trainer, Lesepatin), Erika Weinel (Köchin), Christine Thomas (Kreatives, Fotos), Erster Bürgermeister Tobias Ehrlicher (Hausbeirat) - stellvertretend für 80 Ehrenamtliche im Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach.

Aus der Laudatio: "Der Preis im Jahr 2014 der Initiative „Deutschland – Land des Langen Lebens“ geht an das Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach. Träger des Hauses ist der AWO Kreisverband Coburg e.V. Das Haus wird für seine erfolgreiche und innovative Umsetzung ehrenamtlichen Engagements ausgezeichnet. Dem Mehrgenerationenhaus Bad Rodach ist es gelungen, ehrenamtliche Helfer im Alter zwischen 18 und 90 Jahren einzubinden und für alle Bürger in der Gemeinde Bad Rodach einen Mehrwert zu schaffen. 2625 Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden im Mehrgenerationenhaus Bad Rodach im Jahr 2013 erbracht. Zahlreiche Angebote haben ehrenamtliche Helfer seit der Gründung im Jahr 2005 angeschoben und weiter entwickelt. Das Angebot ist umfangreich: Computerkurse, 10-Finger-Tastenschreiben für Gymnasialschüler, Diskussionsrunden, Sitztanz für Senioren und vieles mehr ist im Programm. „Senior Trainer“ werden speziell ausgebildet und kümmern sich beispielsweise um Berufscoaching für Jugendliche oder sind Lesepaten für Kinder. Im Netzwerk Alter und Pflege werden darüber hinaus viele weitere Projekte umgesetzt, etwa Demenzgruppen und häusliche Hilfen für pflegende Angeh örige. Im Jahr 2013 besuchten das Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach rund 8.800 Besucher in 1.300 Veranstaltungen."

Prof. Dr. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D., Prof. Dr. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D. und Ulf Fink, Senator a.D. sind die Gründer der Initiative "Deutschland – Land des Langen Lebens". Sie und Elke Ferner, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Jugend und Frauen gratulieren dem Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach herzlich zum Preis der Initiative.

Urkunde als PDF-Datei
(ca. 270 KB)

Urkunde




Eröffnung des "Bürgertreff Ebersdorf"

Buergertreff_Ebersdorf_Willkommen

Am 29.07.2012 war es endlich soweit: der AWO Bürgertreff Ebersdorf öffnete seine Türen und erfreut sich seitdem sehr großer Beliebtheit. Bereits seit mehreren Jahren war die Arbeiterwohlfahrt wegen eines Bürgertreffs mit der Gemeinde Ebersdorf im Gespräch. Der Unterstützung durch 1. Bürgermeister Bernd Reisenweber und die Gemeinderäte sowie deren zugesagten Zuschuss zu den Investitions- und Personalkosten ist es zu verdanken, dass die Planungen konkrete Züge annahmen. Weitere Unterstützer und Zuschussgeber mussten gefunden werden, um das Projekt zu verwirklichen. Nur mithilfe der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“, der Gemeinde Ebersdorf, der Sparkasse Coburg-Lichtenfels sowie des AWO Ortsvereins Ebersdorf und zahlreicher Einzelspenden konnten die hohen Investitionskosten für Erwerb, Um- und Ausbau des Gebäudes verwirklicht werden:

www.fernsehlotterie.de

Logo_Fernsehlotterie

In den Räumen im Erdgeschoss befindet sich der "Bürgertreff Ebersdorf": Servicezentrum und Treff für alle Generationen. Die Räume sind seniorengerecht zu erreichen.

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Der große Begegnungsraum bietet sich für vielfältige Aktivitäten zur gesundheitlichen Vor- und Nachsorge an, für kulturelle, kreative und generationenübergreifende Veranstaltungen, für Vorträge und für den Tag der offenen Tür.

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Zwei kleinere Gruppenräume schließen sich an. Die Räume werden für Gymnastik, als Eltern-Kind-Café, vom Elterntalk oder von den "Kartlern" genutzt. In der kleinen Caféteria wird Kaffee und Kuchen ausgeschenkt oder für das gemeinsame Mittagessen gekocht. Im Eingangsbereich befindet sich ein Beratungs- und Büroraum der Leiterin, sowie ein Fitnessraum und und barrierefreie WC-Räume. Im Freien schließt sich eine großzügige Außenfläche mit Bestuhlung und einen Sandkasten für die Kinder an.

AWO_Treff_Ebersdorf_18.09.2016

Am Tag der offenen Tür - hier im September 2016 - geht es immer gesellig und informativ zu. Interessenten können sich unverbindlich über die Angebote des AWO Bürgertreff informieren.

Buergertreff_Ebersdorf_Spende_Fa. Wischi

Seit September 2012 werden im AWO-Bürgertreff Ebersdorf in Kooperation mit der AWO Fachstelle für pflegende Angehörige Angebote für Menschen mit Demenz bzw. für deren Angehörige durchgeführt. Die Gäste nehmen an verschiedenen Kursen teil. Die (pflegenden) Angehörigen werden für diese Zeit von Ihren Aufgaben entlastet. Da auch die nötigen Ruhephasen berücksichtigt werden sollten, entstand der Wunsch nach einem bequemen Sessel zum Ausruhen, lesen oder einfach zum Ankommen im offenen Treff. Herr Stammberger vom Polstermöbelunternehmen W. Schillig in Ebersdorf/Frohnlach erklärte sich gleich bereit, diesen Wunsch in Form eines schönen, roten Sessels zu erfüllen, auf welchem sich die Senioren eine kleine Pause gönnen können. Das gute Stück hat bereits einen geeigneten Platz im Treff gefunden und wurde schon von vielen Besuchern fleißig genutzt. Herzlichen Dank!



Projekt EFI - Erfahrungswissen für Initiativen

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Hinter "EFI" Erfahrungswissen für Initiativen steckt die Idee, Menschen ab 55 Jahren nach Abschluss des Berufslebens oder nachdem die Kinder auf eigenen Füßen stehen zu sog. "seniorTrainerInnen" auszubilden. Diese verstehen sich als verantwortliche Ehrenamtliche, die innovative Projekte für das bürgerschaftliche Engagement entwickeln oder schon vorhandenen ehrenamtlichen Tätigkeiten neuen Schwung verleihen.

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Ehrung der seniorTrainerinnen und -trainer am 6. Dezember 2010 durch den damaligen Regierungspräsident Wilhelm Wenning (rechts) im Beisein der Ausbilderinnen Eva Bechmann und Julia Weigand

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen förderte 2010 insgesamt dreißig Einrichtungen in Bayern, um EFI umzusetzen. Der AWO Treff in Rödental und das Mehrgenerationenhaus AWO Treff Bad Rodach als Vertreter des Landkreises Coburg waren auch dabei.

seniorTrainerInnen können in den unterschiedlichsten Feldern und Organisationen aktiv werden: In der Jugendarbeit, im Umweltschutz, in Kunst und Kultur, Schulen, Alten- und Pflegeheimen oder Kindertagesstätten. Dabei nutzen sie ihr Erfahrungswissen aus Beruf, Familie, Freizeit. Voraussetzung sind gute Ideen und das Vertrauen in sich selbst, sie auch in die Tat umsetzen zu können. Gesagt ist aber noch nicht getan: Zur Verwirklichung braucht man nicht nur die zündende Idee sondern auch das Rüstzeug, um sie zu realisieren. All das zeigt, was von den künftigen seniorTrainerInnen gefordert wird, nämlich echtes Management.

Die EFI-Ausbildung hat das Rüstzeug für eine erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit an die Hand gegeben. seniorTrainerInnen wurden von Fachreferenten geschult. Sie lernten Grundzüge des Managements im "Non-Profitbereich". Sie bekamen Anregungen wie sie Mitstreiter gewinnen, wirkungsvolle Teams bilden und einen Presseartikel verfassen. Diese Informationen und Techniken sollten ihnen helfen, ihre Ideen zu konkretisieren und Erfahrungen fruchtbringend einzusetzen. Dafür gaben die Anlaufstellen vor Ort Hilfestellung, auch nach dem Ende der Qualifizierung. Sie vermittelten Kontakte und fungierten als "Türöffner". Zwölf Personen nahmen 2011 an der Ausbildung teil und arbeiten jetzt erfolgreich als seniorTrainerIn. Dazu berichtet Ute Pridöhl: "Ich war völlig neu und hatte noch nie ehrenamtlich gearbeitet. Nach der Ausbildung zur seniorTrainerin konnte ich selbständig ein Projekt entwickeln, ein Konzept dazu ausarbeiten und das Ganze auch erfolgreich umsetzen! Vorher hätte ich gar nicht gewusst wie ich das anfangen soll."

Radio Eins liest vor: Herr Wenzl und sein Gartenzwerg

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Foto: Radio Eins Coburg
Hellwach-Team liest im Kindergarten vor anlässlich des Weltvorlesetags (26.11.2010) haben Jasmin Kluge und Thomas Apfel im AWO Abenteuerland in Coburg vorgelesen. Dieser Kindergarten hatte sich neben vielen anderen beworben und wurde gelost. "Herr Wenzel und sein Gartenzwerg" hieß die winterliche Geschichte über einen alten mürrischen Mann, der dank seines Gartenzwergs wieder Lust hat aufs Leben. In zwei Gruppen lasen Thomas und Jasmin in wechselnden Rollen vor. Nicht nur die Kinder fanden das Vorlesen schön, sondern auch die, die sonst immer vorlesen, nämlich die Erzieherinnen und der Erzieher.

Lesepatin Helga Brunnhöfer freut sich über die neue Bibliothek

AWO Kinderhaus Eroeffnung der Bibliothek - Foto W. Desombre

Über die neue Bibliothek im Kinderhaus freuen sich die ehrenamtliche Lesepatin Helga Brunnhöfer im Kreis der Kinder und (von links) AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich, Stadträtin Adelheid Frankenberger, Carmen Stanjohr und der Kindergartenleitung. (Foto: Wolfgang Desombre) 28.05.2010


Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren ehrenamtliches Engagement
Die AWO gratuliert Hubert Joppich

<Hubert Joppich Foto: Gabi Arnold

23.01.2010:
"Gründlich, sachlich und menschlich leitet Hubert Joppich (Mitte) seit 20 Jahren den Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, und er bewegt viel in dieser Zeit".
Zu diesem Dienstjubiläum und zum insgesamt 30jährigen Ehrenamt in und für die Arbeiterwohlfahrt gruatulieren (von links): Helga Brunnhöfer, Roswitha Friedrich (beide stellvertretende AWO Kreisvorsitzende), Erster Bürgermeister Gerhard Preß, (Jubilar Hubert Joppich) AWO Geschäftsführerin Ingrid Klingler-Joppich und der Bezirksvorsitzende der AWO Rudolf Schober.
Rödental - (Auszug aus dem Bericht von Gabi Arnold) "Hubert Joppich", so die stellvertretende Kreisvorsitzende Roswitha Friedrich, " ist im Ehrenamt zu Hause." Denn neben seiner Arbeit bei der AWO engagierte sich der Jubilar im Gartenbauverein und Leseverein Mönchröden und in der Deutschen Postgewerkschaft.
Joppich war außerdem vier Perioden für die SPD-Fraktion im Stadtrat vertreten, 2. Vorsitzender des "Vereins zur Förderung offener Jugendarbeit in Rödental" und ehrenamtlicher Richter bei den Strafkammern des Landgerichtes zu Coburg. Seit dem Jahr 1990 ist Joppich Kreisvorsitzender der AWO und Geschäftsführer. (Ende des Auszugs)

<Hubert Joppich Ehrung 23.01.2010 Foto: Gabi Arnold

Erster Bürgermeister Gerhard Preß heftet Hubert Joppich das Ehrenzeichen der AWO an. Rödentals Bürgermeister sieht in der AWO "eine Größe in Rödental mit Menschen wie Hubert Joppich, die Großes leisten." Hubert Joppich arbeite über das normale Arbeitspensum hinaus vielschichtig erfolgreich und dies tue er mit Leidenschaft, Herz und Verstand.
Für das Engagement erhielt der Jubilar das Ehrenzeichen der AWO mit Urkunde überrreicht. Bezirksvorsitzender Rudolf Schober würdigte Hubert Joppichs Verhandlungsgeschick. "Mit Gespür und Umsicht ist es Hubert gelungen, Zuschüsse zu erhalten".
Carsten Höllein dankte im Namen der AWO Ortsvereine und als Kreisvorsitzender der SPD: "Du hast viel Herzblut investiert."(Ende des Auszugs)

Aus dem Arbeitsbereich des Jubilars:
Seit 1990 ist Hubert Joppich für den Kreisverband Coburg der Arbeiterwohlfahrt als Vorsitzender ehrenamtlich verantwortlich. Dazu gehören u.a. die Organisation der bestehenden und die Schaffung von neuen Einrichtungen und deren Finanzierung sowie die Dienstaufsicht über alle Beschäftigten.
Bereits im ersten Jahr seiner Tätigkeit erklärte er sich bereit, der Stadt Coburg entgegenzukommen und im Werkraum des bestehenden Schülerhortes eine Notgruppe für Kindergartenkinder einzurichten. Diese konnte 1995 in den zwischenzeitlich errichteten Erweiterungsbau für zwei weitere Kindergartengruppen umziehen. 2006 wurde eine Kindergartengruppe in eine Kinderkrippe umgewandelt.
Das AWO-Kinderhaus Abenteuerland in Coburg besteht jetzt aus drei Gruppen Schülerhort, drei Gruppen Kindergarten und einer Gruppe Kinderkrippe. Bei wenigen Schließtagen hat das Kinderhaus familienfreundlich von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Zwei Montessori-Gruppen ergänzen seit 1999 das pädagogische Angebot, die Einrichtungen tragen auch dem integrativen Gedanken Rechnung und betreuen behinderte und nicht behinderte Kinder im Rahmen der Einzelintegration.
1998 unterstützte Hubert Joppich die Gründung eines Stadt- und eines Kreisjugendwerkes der AWO, welche in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband die u.a. seit 1947 bestehende Tradition der Kinder- und Jugendfreizeiten weiter führen.
Im September 1999 folgte die Eröffnung der Mittagsbetreuung an der Jean-Paul-Gruppe mit einer Gruppe, die wegen der großen Nachfrage in den folgenden Jahren auf derzeit vier Gruppen erweitert werden musste.
Mit der Schaffung eines Seniorentreffes im Juli 2002 in Rödental trat der AWO-Kreisverband in ein neues Tätigkeitsgebiet ein. Dieser offene Treff für Senioren war der erste dieser Art im Landkreis Coburg, wenn nicht gar in ganz Oberfranken. Er entwickelte sich in kurzer Zeit, nicht zuletzt durch die engagierte Mitarbeit der Senioren und ehrenamtlichen Kursleiter, zu einem Erfolgsmodell.
Aus diesem Grund folgte der Kreisvorstand der Empfehlung seines Vorsitzenden und nutzte 2008 die Gelegenheit zur Erweiterung des Treffs um einen Gruppenraum im Erdgeschoss. Der Treff ist fest etabliert und mit seinen 13 000 Besuchern ein nicht mehr wegzudenkender Teil des Gemeinwesens in Rödental. Mittlerweile übernimmt die Kommune die Personalkosten für die hauptamtliche Angestellte dieser Einrichtung und trägt damit einen wesentlichen Teil zu deren Fortbestand bei. Durch die Ausweitung des Angebotes profitieren mittlerweile alle Generationen, vom Krabbelkind bis zum Hochbetagten, von diesem „Treff der Generationen“.
Nicht zuletzt auf Grund dieser positiven Erfahrungen erfolgte 2004 die übernahme des Anwesens Kirchgasse 4 in Bad Rodach. Der Erwerb, Um- und Ausbau zu einem Seniorentreff und Servicezentrum verursachte Kosten in Höhe von 440 000 €, die durch Eigenmittel der AWO, einen wesentlichen Zuschuss der Glücksspirale und Spenden aufgebracht wurden. Die Eröffnung erfolgte im Sommer 2005. Bei jährlich steigender Tendenz besuchen jetzt 8 000 Einwohner in 12 Monaten diesen Treff. Durch die Ergänzung zu einem Mehrgenerationenhaus - auf Anregung der Stadt Bad Rodach bei gleichzeitiger Planung eines solchen Vorhabens durch die AWO - konnte das Angebot auf alle Altersgruppen ausgeweitet und die Investition sinnvoll genutzt werden. Inzwischen fördert die Kommune im Sinne der Nachhaltigkeit des Projekts die Personalkosten der hauptamtlichen Kraft.
Seit 2008 ist der AWO Kreisverband Kooperationspartner in einem gemeinsamen Modellprojekt mit der Stadt Rödental und der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Coburg. In dem Modellprojekt geht es darum, die Bedingungen so zu schaffen, dass Senioren und Hochbetagte selbstbestimmt in den Wohnungen in der Schlesierstraße leben können. Ein Gemeinschaftsraum für vielfältige Nachbarschaftstreffs und präventive Angebote belebt das Projekt.
Mit dem Erwerb und dem Umzug in eigene Geschäftsräume konnte der Kreisverband im Jahr 2009 einen weiteren Höhepunkt in der Erfolgsgeschichte verbuchen. Seitdem sind der Vorsitzende, die Geschäftsführerin und zwei weitere Mitarbeiterinnen in hellen und großzügigen Räumen untergebracht. Im Erdgeschoss bieten ein Veranstaltungsraum und eine kleine Teeküche einen ansprechenden Rahmen für Vorstandssitzungen und Besprechungen.
Ohne die ehrenamtliche Arbeit des Vorsitzenden Hubert Joppich wäre die Ansammlung von Rücklagen für die Investitionen und damit die Schaffung der Treffs in Rödental und Bad Rodach nicht oder nur sehr schwer möglich gewesen.
Mit dem Ausbau des Betätigungsfeldes ging auch die Schaffung von Arbeitsplätzen einher. Beschäftigte der AWO Kreisverband 1990 elf Mitarbeiterinnen in zwei Einrichtungen, so sind es heute nahezu dreißig Beschäftigte in sieben Einrichtungen. Darüber hinaus war es Hubert Joppich auch immer ein Anliegen, Arbeitsplätze für Jugendliche und Arbeitslose über den Bedarf hinaus bereit zu stellen. Hubert Joppich ist den Mitgliedern des Kreisvorstandes dafür dankbar, dass sie den von ihm vorbereiteten Weg vertrauensvoll mitgegangen sind.
Im Rahmen einer Bezirkskonferenz im Jahr 2000 dankte ihm die AWO mit der Überreichung der silbernen Ehrennadel des AWO-Bezirks Ober- und Mittelfranken für sein Engagement.


Herzlich Willkommen im
Treff am Bürgerplatz am Freitag, den 22.02.2008 um 15.00 zur Eröffnung des neuen Gruppenraumes im Erdgeschoss

Treff am Bürgerplatz in Rödental
In den Räumen im ersten Stock befindet sich der "Treff am Bürgerplatz": Servicezentrum und Treff für alle Generationen. Die Räume sind mit zwei Aufzügen behindertengerecht zu erreichen. Ab 22. Februar 2008 steht ein weiterer Gruppenraum im Erdgeschoss zur Verfügung.

"Bad Rodach in Bayern ganz vorne"

MGH Logo

Bundesministerin Ursula von der Leyen in Bad Rodach, Foto Hans Blischke

04.12.2006: Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen übergibt das Mehrgenerationenhausschild an AWO Kreisvorsitzenden Hubert Joppich (links). Der "Treff Bad Rodach" ist damit das erste Mehrgenerationenhaus in Bayern. von rechts: Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, stellvertretende Kreisvorsitzende Roswitha Friedrich, AWO Ortsvereinsvorsitzender Harry Wendt und der erstmals auftretende Mehrgenerationenchor anlässlich der Förderzusage. (Foto mit freundlicher Genehmigung von Hans Blischke)

Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen: "Grundstock für neues Miteinander geschaffen"
Bericht von Henning Schuster, Neue Presse Coburg
Der "Grundstein für ein neues Miteinander der Generationen" ist am Montag, den 4.12.2006 mit der Eröffnung des ersten bayerischen Mehrgenerationenhauses in Bad Rodach gelegt worden. Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen bezeichnete die Einrichtung als Bienenstock - sie biete für alle etwas.
Ziel der Bundesregierung sei, in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt in Deutschland ein Mehrgenerationenhaus zu etablieren. Bis Mitte kommenden Jahres soll dieses Ziel erreicht sein, 88 Millionen Euro stehen dafür im Bundeshaushalt zur Verfügung.
Die Ministerin: "Damit entstehen Drehscheiben für Leistungen, die allen Generationen im Alltag helfen." Mit ihren attraktiven Angeboten knüpften die Häuser ein Netz, das alle unterstützt und von dem alle profitieren: "Kinder, Ältere, Familien, Unternehmen, die Region und das Land."

Wohnzimmer Foto Hagen Lehmann

Neue Wege in der Seniorenarbeit werden in den Seniorentreffs in Bad Rodach und Rödental beschritten: Bald werden sich hier alle Generationen miteinander begegnen, Senioren werden Kinder betreuen und damit Familien entlasten, junge Familien werden der älteren Generation im Haushalt helfen oder sie zu einem gemeinsamen Ausflug einladen, Babys werden im Treff krabbeln, neue Kontakte entstehen.... Im gemütlichen "Wohnzimmer" werden sich Kinder und junge Mütter/Väter wohfühlen und während des gemeinsamen Mittagessens "verschnaufen", bevor es wieder an die Arbeit, an die Hausaufgaben oder gemeinsame Aktivitäten geht. Prominenter Besuch am 04.12.2006: Dr. Ursula von der Leyen und MdB Hans Michelbach freuen sich über das Miteinander der Generationen (Foto mit freundlicher Genehmigung von Hagen Lehmann)

Alte Prinzipien auch in eine ganz moderne Zeit hinüberzutragen, ist laut der Ministerin der Grundgedanke der Mehrgenerationenhäuser. Mit dem neuen Programm solle deshalb auch keine Konkurrenz geschaffen, sondern "nur das, was vorhanden ist, unter einem Dach gebündelt werden."

prominente Gäste, Foto Hagen Lehmann

Die Zwillinge Lea und Noa freuten sich über den prominenten Besuch mit den weiteren prominenten Gästen: von links: Regierungsvizepräsident Wilhelm Wenning, MdB Hans Michelbach, Bundesministerin von der Leyen, Erster Bürgermeister Gerold Strobel, Landrat Karl Zeitler und AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich.

Bad Rodachs Bürgermeister Gerold Strobel dankte allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Schaffung des Mehrgenerationenhauses. Schon als die Ausschreibung gelesen habe, hab er sich gedacht: "Das ist etws für uns in Bad Rodach", sagte der Bürgermeister. Stolz sei er darauf, dass das erste Mehrgenerationenhaus Bayerns in der Kurstadt entstanden sei: "Vom heutigen Tag geht auch ein Stück Hoffnung aus!"
Landrat Karl Zeitler betonte, dass es wichtig sei, dass Kinder, Jugendliche, Ältere und Hochbetagte an einem Ort der Begegnung zusammenfinden. Der Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach lobte das Zusammenwirken von Kommune, sozialen Einrichtungen und Wirtschaft in Bad Rodach. Dies sei wohl ein Grund im Bundesfamilienministerium gewesen, sich für Bad Rodach zu entscheiden.
Regierungsvizepräsident Wilhelm Wenning erklärte, dass die Entscheidung für Bad Rodach ganz einfach wegen des hier besonders guten Konzepts gefallen sei: "Bad Rodach ist in Bayern ganz vorne!"
Die Solidarität der Generationen sei für die Gesellschaft ein unverzichtbarer Eckpfeiler, sagte Bayerns Sozialstaatssekretär Jürgen W. Heike. Diesen Eckpfeiler zu erhalten und zu stärken, sei nicht nur Aufgabe der Politik, sondern aller gesellschaftlichen Kräfte.

Siegfried Woelki

Siegfried Wölki, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und gleichzeitig Pate des Bad Rodacher Mehrgenerationenhauses, hob hervor, dass die Sparkassen-Stiftung sich gerne daran beteiligt habe, ein neues Miteinander für Jung und Alt zu schaffen. Hier könne man Sorgen und Freuden des Alltags teilen und dazu noch professionelle Beratung erfahren.

Im Anschluss übergab Familienministerin von der Leyen das Türschild "Mehrgenerationenhaus" an den Vorsitzenden des AWO-Kreisverbands Coburg, Hubert Joppich. Zudem nahm sie die Gelegenheit wahr, das Haus zu besichtigen und mit Kindern zu spielen.

In der Krabbelstube, Foto Hagen Lehmann

Die Kleinsten besuchte Frau Dr. von der Leyen in der Krabbelstube: Liebevoll mit kindgerechten Möbeln wurde diese von der Bad Rodacher Fa. Habermaaß ausgestattet. Klaus Habermaaß, der Inhaber der großen Herstellers von Kindermöbeln und Spielausstattung ließ es sich nicht nehmen, sich von der schönen Ausstattung zu überzeugen. (Foto Hagen Lehmann)

Starke Leistung für jedes Alter, Foto Hagen Lehmann

Starke Leistung für jedes Alter: Viel Beifall gabe es von der Ministerin für die Darbietung des Mehrgenerationenchores. (Foto Hagen Lehmann)

Treff Bad Rodach wird erstes Mehrgenerationenhaus in Bayern

Erfreut nahm AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich die Mitteilung von Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen zur Kenntnis, im AWO-Treff Bad Rodach eines der ersten Mehrgenerationenhäuser in Bayern einzurichten. Insgesamt haben sich bundesweit 904 Initiativen beworben, von denen mit Hilfe von Gutachterinnen und Gutachtern 58 Häuser im gesamten Bundesgebiet vom Ministerium ausgewählt wurden.
"Dass wir ausgewählt wurden ist das Ergebnis unserer guten Vorbereitung und eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit. Wir werden alles daran setzen um die eingereichte Konzeption umzusetzen und die Arbeit des Treffs Bad Rodach konsequent auf alle Generationen auszurichten", führte Joppich weiter aus. Er dankte dem runden Tisch Mehrgenerationenhaus Bad Rodach, der sich auf Initiative von Erstem Bürgermeister Gerold Strobel mehrmals getroffen hatte um die Bewerbung vorzubereiten.

Kirchgasse 4 Kirchgasse 4

In diesen Räumen in der Kirchgasse 4 in Bad Rodach befindet sich seit Mai 2005 der Senioren - Treff Bad Rodach. Am 4. Dezember 2006 wird darin Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen das erste Mehrgenerationenhaus Bayerns eröffnen. Dann werden sich hier Kinder, junge Familien, die mittlere und die ältere Generation tagsüber begegnen und sich gegenseitig helfen - ganz wie in der früheren Großfamilie.

Bedauert wurde von Hubert Joppich, dass das Ministerium dem Antrag des AWO-Kreisverbandes nicht voll gefolgt sei, bei gleicher Gesamtbezuschussung auch ein Mehrgenerationenhaus in Rödental mit zu fördern. Eine schöne Sache wäre es nach den Worten von Joppich, wenn Ministerin Dr. Ursula von der Leyen einmal persönlich vorbeikommen würde um sich den neuen Treff für alle Generationen vor Ort anzuschauen. Dies wird sich nun am 4. Dezember 2006 erfüllen, wenn Ministerin Dr. von der Leyen den Bescheid zur Förderung des ersten Mehrgenerationenhauses in Bayern überreicht.

AWO-Geschäftsführerin Ingrid Klingler-Joppich, bei der die Hauptarbeit für die Beantragung lag, erläuterte einige Punkte aus der Konzeption, die man kurzfristig umsetzen wolle:
Die Arbeit des bestehenden Seniorentreffs in der Kirchgasse 4 wird um Angebote für alle Generationen ausgeweitet.
Es wird eine Caféteria mit Mittagessenangebot geben, in der sich junge Familien, Kinder und Senioren begegnen und sich gegenseitig helfen – ganz wie in der früheren Großfamilie. Das Mehrgenerationenprojekt Bad Rodach ist ein offener Tagestreffpunkt, der hilft, Kinder zu fördern, Familien zu beraten, bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren, alten Menschen eine Aufgabe zu geben und familiennahe und generationenübergreifende Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermitteln.

Das zentrale Anliegen des Mehrgenerationenhauses sind die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Schaffung von häuslichen Hilfen zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit, die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und Entlastung des Arbeitsmarkts sowie die Förderung eines bürgerschaftlichen Engagements. Das MGH hat sich einen hohen Maßstab gesteckt und will in den ersten zwei Jahren der Förderung durch das Bundesministerium 14 generationenübergreifende Angebote schaffen. Dazu gehört z.B. die Schaffung einer „Krabbelgruppe“ in den Räumen des Treffs, aus der heraus sich eine Betreuung von Kindern durch Senioren ergeben wird, die die bestehenden Betreuungsangebote in Kindergarten und Schule ergänzt (Leih-Oma/Opa-Vermittlung, stundenweise Betreuung, Freizeit- und Spielangebote, Abholen von der Schule und Begleitung z.b. zum Vereinssport, gelegentliche Hausaufgabenhilfe, Einzelförderung und vieles mehr). Junge Familien werden dadurch entlastet. Die jüngere Generation hilft wiederum Senioren z.B. bei Tätigkeiten im Haushalt, beim Einkaufen oder lädt sie zu gemeinsamen Ausflügen ein.

Wohnzimmer

Im gemütlichen "Wohnzimmer" werden sich bald auch Kinder und junge Mütter/Väter wohfühlen und während des gemeinsamen Mittagessens "verschnaufen", bevor es wieder an die Arbeit, an die Hausaufgaben oder gemeinsame Aktivitäten geht.

Mit der Schaffung von häuslichen Hilfen (Wäschepflege, Bügeln, Einkaufen, motorisches Training usw.) für Hochbetagte werden einerseits Beschäftigungsangebote für junge Frauen geschaffen, die es andererseits den Senioren ermöglichen, so lange wie möglich den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen.
Im Projekt „Geschichten schenken“ lesen Seniorinnen und Senioren den Kindern im Kindergarten oder der Schule Geschichten vor und fördern so das sprachliche Verständnis der Kinder. Auch die Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund und die Schaffung von Integrationsangeboten gehören zu den Projekten des künftigen Mehrgenerationenhauses.
Durch die Vernetzung mit sozialen Diensten und dem Sozialraumkonzept des Landkreises Coburg werden Familien unterstützt und die verschiedensten Beratungsangebote auf einen Blick nutzbar. Mit einer Online-Familienberatung und Elternkursen soll die Erziehungskompetenz der Familien gestärkt werden. Jugendliche sollen durch Senioren bei der Jobsuche unterstützt werden.
Durch eine Vielzahl von Kooperationspartnern kommen innovative Projekte zustande. Gefragte Kooperationspartner sind die lokalen Unternehmen ebenso wie die Fachhochschule Coburg. Im „Runden Tisch Mehrgenerationenhaus“ treffen sich schon jetzt die Stadt Bad Rodach, die Arbeiterwohlfahrt, das Amt für Jugend und Familie des Landkreises Coburg, der Seniorenbeauftragte des Landkreises Coburg, die Hauptschule Bad Rodach, das Jugendforum und das Jugendzentrum, um die Einrichtung zu einer wirklich innovativen und nachahmenswerten Einrichtung für andere zu machen. Weitere „Mitstreiter“, ehrenamtliche MitarbeiterInnen und junge Familien und Senioren werden gesucht, die das Mehrgenerationenprojekt in Bad Rodach zu einem guten Start verhelfen.

Eröffnung der Krippengruppe
im AWO-Kinderhaus

Am 01. September 2006 war es soweit: die jüngsten "Krümelkinder" krabbelten durch die neu geschaffenen Krippenräume im AWO Kinderhaus Abenteuerland Coburg in der Neustadter Straße. Mit Freude aufgenommen wurden sie bei der Eröffnungfeier am 15.09.2006

HUK_Spende

Die HUK-COBURG schenkte dem AWO-Kinderhaus "Abenteuerland" anlässlich der Eröffnung der Krippengruppe "Krümelgruppe" einen Krippenwagen. Es freuten sich (von links) AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich und HUK Pressesprecher Alois Schnitzer und die Krippenkinder mit ihrer Betreuuerin.

Zwölf Plätze stehen künftig für Jungen und Mädchen bis zum dritten Lebensjahr zur Verfügung. Mit der "Krümelgruppe" hat das AWO-Kinderhaus Abenteuerland in Coburg Neuland betreten. "Unsere Kindergartenkinder haben sich neugierig vor dem Schlüsselloch aufgereiht, um einen Blick hinüber ins andere Zimmer zu werfen und zu schauen, was dort los ist", berichtete AWO-Kreisvorsitzender Hubert Joppich schmunzelnd von den ersten Tagen seit der Inbetriebnahme.
Das Konzept für die Krippe beschert derzeit auch den beiden erfahrenen Erzieherinnen, die für die Jüngsten im "Abenteuerland" zuständig sind, neue Erfahrungen.

Oberbürgermeister Norbert Kastner betonte, dass die Stadt die Defizite bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren erkannt habe. Mit der Fortschreibung der Jugendhilfeplanung habe der Stadtrat daher die Einrichtung von zwei zusätzlichen Krippengruppen beschlossen. Für Kastner leistet die Stadt damit einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Stadt Coburg beteiligte sich auch maßgeblich bei der Anschaffung der notwendigen Einrichtung und des Sonnenschutzes im Außenbereich.

Freude im AWO-Kinderhaus
über die Spende der HUK

Eine große Überraschung gab es Mitte September 2006 im Rahmen der Feierlichkeiten zur Eröffnung der Krippengruppe "Krümelgruppe" im AWO Kinderhaus. HUK-Pressesprecher Alois Schnitzer überreichte als Dank für die gute Zusammenarbeit ein passendes Geschenk zur Krippeneröffnung: einen Krippenwagen, mit dem die Kleinen nun sicher auf Reisen gehen können.
"Wir möchten uns mit diesem Geschenk bei der AWO für die bemerkenswert offene, unkomplizierte Zusammenarbeit und die Unterstützung bedanken", sagte HUK-Pressesprecher Alois Schnitzer. Die Arbeiterwohlfahrt mit ihrem Kinderhaus Abenteuerland helfe der HUK-Coburg dabei, ein familienfreundlicher Arbeitgeber zu sein", unterstricht Schnitzer. Er nutzte die Krippeneröffung, um einen leuchtend gelben Krippenwagen zu überreichen. Ein solches Gefährt sei für den Transport von bis zu sechs Kindern im Alter von ein bis vier Jahren geeignet, die damit auch Ausflüge unternehmen können.
"Mir ist zu Ohren gekommen, dass Sie schon länger mit einem Wagen liebäugeln, es aber bisher immer an den hochen Anschaffungskosten gescheitert ist", so Schnitzer. So habe man in der HUK-Coburg die Gunst der Stunde genutzt und den lang ersehnten Krippenwagen gerne besorgt.
Erstmalig hatt die HUK-COBURG in Kooperation mit dem AWO-Kinderhaus in diesen Sommerferien eine dreiwöchige Ferienbetreuung für HUK-Mitarbeiterkinder und Stadtkinder angeboten und das mit großem Erfolg, erklärte Alois Schnitzer. "Das Angebot stieß auf regen Zuspruch und sorgte für Begeisterung bei Kindern und Eltern", so Schnitzer. Kaum einem Elternteil sei es möglich, in den großen Ferien sechs Wochen Urlaub nehmen zu können. Nicht selten seien Betreuungsengpässe die Folge. Genau hier, so Schnitzer, habe die HUK-COBURG dank der Unterstützung vom AWO-Kinderhaus Abhilfe schaffen können.
Die enge Zusammenarbeit der HUK-COBURG mit der Arbeiterwohlfahrt ist ein Ergebnis der Teilnahme am "audit berufundfamilie", mit dessen Unterstützung die HUK-COBURG Unternehmensinteressen und Mitarbeiterbelange besser unter einen Hut bringen und so familienfreundlicher werden will. (Foto und Bericht: Melanie Richer, HUK INTERN 05/2006).

Ferien im Abenteuerland

hieß es in den Sommerfereien 2006 für insgesamt 18 Ferienkinder aus Stadt und Landkreis Coburg. In Kooperation mit der HUK-COBURG bot das AWO Stadtjugendwerk Schulkindern bis zwölf Jahren drei Wochen Sommerferienbetreuung im AWO Kinderhaus Abenteuerland Coburg. Das Angebot fand regen Zuspruch und am Ende gab es für die Kleinen sogar noch eine große überraschung.

Ferien_im_Abenteuerland_2006

Die Kinder konnten sich in ihren Ferien von einem Abenteuer ins nächste stürzen, denn jeden Tag stand ein neues Highlight auf dem Programm. Die Betreuer stellten die Aktivitäten jede Woche unter ein bestimmtes Motto: von "Natur und Bewegung" über " Kreativität und Handwerk" bis hin zu "Theater und Medien" war für jeden etwas dabei - langweilig wurde es nie. Besonders viel Spaß bereitete den Ferienkinden eine Modenschau, für die aus Müll ganz außergewöhnliche Kostüme gebastelt wurden.
Die Sommerferienmaßnahme stellt eine Maßnahme im Rahmen des audit berufundfamilie dar, mit dessen Unterstützung die HUK-COBURG ihre familienorientierte Personalpolitik ausbaut. Dazu hat sie in der AWO einen starken Partner mit Kompetenz und hoher Qualität in der Kinderbetreuung gewonnen.

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"Dass viele Eltern dieses Angebot genutzt haben, macht deutlich, dass die HUK-COBURG mit ihren Bemühungen einmal mehr eine Sorgenfalte auf der Stirn von Mama und Papa glätten konnte", sagt Organisatorin Claudia Serwill aus der Abteilung Personal. Denn kaum einem Elternteil ist es möglich,in den Sommerferien sechs Wochen Urlaub zu nehmen. AWO-Geschäftsführerin Ingrid Klingler-Joppich freute sich, dass mit diesem Angebot die bis vor kurzem durchgeführte Stadtranderholung auch nach Wegfall der staatlichen Förderung für die Coburger Kinder aufrechterhalten werden kann. "Die Zusammenarbeit mit der HUK-COBURG gestaltete sich unkompliziert und äußerst angenehm. Besonders gelungen war der Event zum Ende der Sommerferien, der nicht nur den Ferienkindern zugute kam, sondern auch den Kindern des AWO Kinderhauses Abenteuerland. Dafür danken wir der HUK-COBURG auch im Namen der Kinder recht herzlich!"

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Die drei Wochen Spiel, Spaß und gute Laune fanden am 8. September ihren Höhepunkt. Die 45 Mädchen und Jungs staunten nicht schlecht, als sie am letzten Tag der Ferienbetreuung von den Stars des HSC 2000 Coburg auf dem HUK-Sportplatz begrüßt wurden. Kinderhandballtraining stand auf dem Programm und kein Geringerer als Coach Hrvoje Horvat übte mit den Kids zwischen 6 und 10 Jahren. Coach Horvat hatte mit Vladimir Suma, Florian Lendner, Anton Lakisa, Christian Pack, Elvedin Mustafic und Christoph Schuhmann einige seiner wichtigsten Stammspieler als Unterstützung, sowie ein riesiges Maskottchen als Torwart mitgebracht. Tatkrätig unterstützt wurden die Spieler von den Kinder- und Jugendtrainingsleitern der HSG COBURG, die viel Erfahrung mit quirligen Sportfreunden haben.

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Los ging es mit einem lautstarken Aufwärmtraining. Dann wurden die Ferienkinder nach Alter in Gruppen aufgeteilt. Sprinten, Dribbeln und Tore werfen waren nur einige übungen, bei denen die HSCler anschließend ebenso ins Schwitzen kamen wie die Mädchen und Jungen. In den Pausen stärkten sich die Kinder wie es sich für richtige Sportler gehört: mit Apfelschorle und Bananen. Frisch gestärkt genossen die Kinder auch die restliche Sportstunde sichtlich. Und wer weiß: Vielleicht hat Trainer Horvat ja das ein oder andere Nachwuchstalent beim Kindertraining entdeckt.
Die dreiwöchige Sommerferienbetreuung fand mit dem Star-Handballtraining ein fröhliches Ende. Die Kinder waren begeistert und wollen im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.

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(Foto und Bericht:HUK INTERN 05/2006).

Freddy Quinn besucht die Kinder des AWO Kinderhauses in Coburg

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Am 12. Juni 2006 war es wieder so weit: Auch dieses Mal kam der Musik-, Theater- und Filmstar Freddy Quinn wieder nach Coburg, um das Kinderhaus "Abenteuerland" der AWO zu besuchen. In der Turnhalle des Kinderhauses feierte er mit den Kindern und der örtlichen Prominenz 60 Jahre Kinderbetreuung. Als Programm stand eine Modenschau an. Mädchen und Jungen des Schülerhorts präsentierten Kleidungsstücke aus den 50-er und 60-er Jahren und bekamen viel Beifall für Ihren Auftritt auf dem Laufsteg. Gut gelaunt sagte der Showstar Freddy Quinn: "Es ist schon außergewöhnlich, dass ein Ort nicht einem Verstorbenen gewidmet wird, sondern einen noch Lebenden". Im Jahr 2001 hatte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) den Platz vor ihrem Gebäude zu Ehren des Entertainers in "Freddy-Quinn-Platz" getauft, nachdem er damals einen Zirkus mit Kindern des "Abenteuerland" im Kongresshaus moderiert hatte. Den Kindern gab er mit auf dem Weg, niemals zu Drogen zu greifen und brachte ein T-shirt mit dem Aufdruck "Keine Macht den Drogen".

Freddy_Quinn

Im Anschluss referierte Wolfgang Kühnel über die Verdienste Quinns für die Musik in der Region. Freddy Quinn bezeichnete sich selbst als eine Freund der Arbeiterwohlfahrt in Coburg. Als Dank für seine Verbundenheit erhielt Freddy Quinn aus den Händen von AWO Kreisvorsitzenden Hubert Joppich eine Ehrenurkunde übereicht.

Freddy_Quinn

Zum Abschluss überreichte der AWO-Kreisvorsitzender Hubert Joppich Quinn eine Urkunde als "prominentester Ehrenamtlicher" des AWO-Kreisverbandes Coburg.


Enthüllung der "Skyline von Coburg" am 04.02.2006 - AWO Kreisverband feiert 60 Jahre Kinderbetreuung

Skyline_von_Coburg

Foto und Text: Ina Lorenz/Coburger Tageblatt
Oberbürgermeister Norbert Kastner (Mitte) enthüllte die "Skyline von Coburg" bei der Auftaktveranstaltung zur 60-Jahr-Feier der AWO-Kinderbetreuung am 04.02.2006. Mit dabei waren die Kinder des Schülerhorts Abenteuerland, die anwesenden Stadträtinnen und Stadträte und die Einrichtungsleitungen. Die Kinder hatten auf ihren Ausflügen durch die Stadt die Idee, die Veste und das "Abenteuerland" auf einem Bild festzuhalten.
untere Reihe von links nach rechts: die Kinder des AWO-Schülerhorts, Stadtrat Christian Meyer, Stadtrat Roland Eibl und Stadtrat Martin Lücke; dahinter von links nach rechts: Projektleiterin Marie Wöhner, Stadträtin Sabine Braunersreuther, Stadtrat Thomas Rausch, Stadträtin Monika Stolba, Stadtrat Mathias Langbein, Oberbürgermeister Norbert Kastner, MdB und Stadtrat Dr. Carl-Christian Dressel, Stadträtin Bettina Lesch-Lazarides, dahinter Stadträtin Helga Kolbenschlag, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Thomas Nowak, Stadträtin Gabriele Morper-Marr, Stadtrat Hans-Herbert Hartan, Stadträtin Petra Schneider.

"Vor einem blauen Himmel erhebt sich majestätetisch die Veste, umgeben von grünen Bäumen und den Häusern der Stadt. Mit dieser typischen Sommeransicht als Vorbild malten die Kinder des Schülerhorts, der zum AWO Kinderhaus Abenteuerland gehört, die "Skyline von Coburg"
Oberbürgermeister Norbert Kastner enthüllte am Samstag, den 04.02.2006 das Gemälde und eröffnete damit die Auftaktveranstaltung zur Jubiläumsreihe "60 Jahre Kinderbetreuung des AWO Kreisverbands Coburg". "Während unserer Kinderkonferenz haben wir gemeinsam beschlossen, verschiedene bekannte Orte in Coburg aufzusuchen", erklärte die Hortleiterin. "Natürlich hat uns unser Weg auch oft auf die Veste hinauf geführt. Wir hatten dann die Idee, sie auf dem Bild die "Skyline von Coburg" festzuhalten und damit die weiße Wand unseres Gruppenraumes zu schmücken", fuhr sie fort.
OB Norbert Kastner enthüllte das Gemälde im Beisein der Kinder des Schülerhorts, einiger Stadträte, der Mitglieder des AWO-Kreisvorstands, der Eltern und der Mitarbeiterinnen des Kinderhauses Abenteuerland. Mit diesem Kunstprojekt unter der Leitung von Marie Wöhner leisten die Schüler einen Beitrag zum Jubiläum.
"Die heutige Veranstaltung ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe Feierlichkeiten", sagte Kastner. "Es ist in der heutigen Zeit nicht ganz einfach, den Bogen zwischen dem Wohl der Kinder und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu spannen." Das Kinderhaus Abenteuerland meistere diese Aufgabe jedoch und gebe den Kindern das Gefühl, nicht aufbewahrt, sondern aufgehoben zu sein, fügte er hinzu. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten sich interessierte Eltern beim Tag der offenen Tür über das Kinderhaus informieren. Seit Dezember werden im Kinderhaus Abenteuerland probeweise Öffnungszeiten von 6.30 bis 18.30 Uhr angeboten. In den Sommerferien 2007 wird das Kinderhaus durchgehend geöffnet sein und enger Zusammenarbeit mit einem großen Coburger Versicherungsunternehmen auch eine Ferienbetreuung für Kinder anbieten, die die Einrichtung sonst nicht besuchen.

Eröffnung eines Seniorentreff des AWO Kreisverbands Coburg am 15. Juli 2005

Kirchgasse 4

In diesem Haus der Kirchgasse 4 errichtete der AWO-Kreisverband Coburg e.V. mit Unterstützung der GlücksSpirale den Senioren - Treff Bad Rodach.
Der Treff ist seit 1. Mai 2005 geöffnet. Es entstanden zwei Gruppenräume, ein Büro, eine Küche und die notwendigen (behindertengerechten) Sanitäreinrichtungen.
Die Eröffnung fand mit einem Tag der offenen Tür am 16. Juli 2005 statt.

  gefördert aus Mitteln der GlücksSpirale

Marktplatz

Im malerischen Kurstädtchen Bad Rodach entsteht in zentraler Lage der Treff für Senioren und Kurgäste. Rechts vom Rathaus führt ein kurzer Weg zum Treff.

Rueckansicht Treff Bad Rodach vom Schlossplatz aus


Die Rückansicht des Gebäudes mit dem Anbau eines Gruppenraumes (Blick vom Schlossplatz auf das Grundstück)

Rohbau 002 Anbau Veranstaltungsraum Ansicht vom Schlossplatz

Der Kreisausschuss besichtigte den Rohbau mit dem Anbau des neuen Veranstaltungsraumes am rückwärtigen Gebäude (Fertigstellung siehe oben)
von links: AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich, Mathias Schubert vom Architekturbüro, und die Kreisausschussmitglieder Berthold Angermüller (Rödental), Günther Reißenweber (Ebersdorf b. Coburg), Harry Wendt und Roswitha Friedrich (Bad Rodach), Helga Brunnhöfer (Coburg).

großer Veranstaltungsraum

Der große Veranstaltungsraum ist sowohl von der Kirchgasse als
auch vom Schlossplatz aus behindertengerecht zu erreichen.
Hier befinden sich auch öffentliche Parkplätze in ausreichender Anzahl.
Der Ausbau des Weges zum Haus erfolgt ebensfalls behindertengerecht.

  ....was gemeinsam zu tun ist:
Kreisvorsitzender Hubert Joppich als Delegierter bei der AWO-Bundeskonferenz in Bremen

was gemeinsam zu tun ist
über 440 Delegierte aus dem gesamten Bundesgebiet verfolgen aufmerksam die Ausführungen des AWO-Bundesvorstands. Hier ein Blick auf das Präsidium mit den Mitgliedern des AWO-Bundesvorstands

Hubert Joppich mit Wilhelm Schmidt und Dr. Manfred Ragati

AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich (rechts) bedankt sich bei dem bisherigen Bundesvorsitzenden Dr. Manfred Ragati (Mitte) für die Vermittlung eines großzügigen Zuschusses der GlücksSpirale für den Seniorentreff des AWO Kreisverbands Coburg in Bad Rodach und gratuliert gleichzeitig dem neuen Bundesvorsitzenden Wilhelm Schmidt, MdB, (links) zu seiner erfolgreichen Wahl.

Kreisvorsitzender Hubert Joppich mit AWO Landesvorsitzenden Dr. Thomas Beyer, AWO Bundeskonferenz 29 10 2005

Kreisvorsitzender Hubert Joppich (2. von links) im Gespräch mit dem AWO Landesvorsitzenden Dr. Thomas Beyer (Mitte) und Oskar Krahmer (rechts), dem Referatsleiter Mitgliederorganisation des Bezirksverbands Oberbayern in den Reihen der Delegierten zur AWO Bundeskonferenz in Bremen (29. bis 31. Oktober 2004)

Aus "WESER KURIER", Tageszeitung für Bremen und Niedersachsen, 30.10.2004, Katharina Assmann:
Bremen - Viel Prominenz kam zum Bundeskongress der Arbeiterwohlfahrt nach Bremen. Eine jahrelange freundschaftliche Verbindung, die gewachsen ist, nannte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Zusammenarbeit von Bundesregierung und Arbeiterwohlfahrt (AWO). Viele freundliche Worte fielen bei der Eröffnungseranstaltung der Bundeskonferenz seitens der Bundesregierung und des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Neben Schmidt waren auch DGB-Chef Michael Sommer und die Ex-Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, Jutta Limbach, in Bremen zu Gast.
Während der Bundeskonferenz wählten die 441 Delegierten ihren neuen Vorsitzenden. Der einzige Kandidat für das Amt war der Bundestagsabgeordnete der SPD-Fraktion, Wilhelm Schmidt. 16 Jahre lang war Schmidt der Stellvertreter des scheidenden Vorsitzenden Manfred Ragati.
Bremens Bürgermeister Henning Scherf, der zusammen mit Jutta Limbach die Marie-Juchacz-Plakette, die höchste Auszeichnung der AWO erhielt, lobte den neuen Vorsitzenden. "Er hat schon viel im Bundestag erreicht. Das kann der AWO nur zum Besten gereichen". Für Ministerin Ulla Schmidt ist der langjährige Stellvertreter Ragatis ein verlässlicher "Lobbyist der Arbeitnehmer".
Was nach den Worten von Jutta Limbach, der derzeitigen Präsidentin des Goethe- Institutes Inter Nationes, einst als Frauenkränzchen begann, hat sich mittlerweile zu einer Organisation mit 450 000 Mitgliedern und insgesamt 12 000 sozialen Dienstleistungsunternehmen gemausert. 441 Delegierte der AWO nahmen an der Bundeskonferenz teil. Die Konferenz findet in der Regel alle vier Jahre statt.

 Theaterprojekt und Sommerfest
im Abenteuerland

Zauberwald im Abenteuerland: Der Kindergarten und der Schülerhort "Abenteuerland" feierten am Samstag, den 26. Juni 2004 ihr Sommerfest in der "Coje". Das AWO-Sommerfest begeisterte als krönender Abschluss des Kindergarten- und Hortjahres viele Eltern.
Das Kindergarten- und Schülerhortteam hatte ein kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt, das keine Langeweile aufkommen ließ. Die Kindergartenleiterin dankte dem Elternbeirat für die vielen Aktionen im vergangenen Jahr. Allein beim Frühjahrsbasar seien 500 Euro zusammengekommen und auch der große "Frühjahrsputz" sei ein Erfolg gewesen.

im Zauberwald
Fotos und Bericht: Wolfgang Desombre

Die Theatergruppe des Schülerhorts zeigte als den krönenden Abschluss des Theaterprojekts das Stück "Der Zauberwald". Die Erzieherinnen hatten das Stück mit den Kindern über ein Jahr im Rahmen eines von der bayerischen Staatsregierung geförderten Projekts einstudiert und damit nicht nur den Geschmack der Kinder getroffen. Eltern und Großeltern lauschten gespannt dem Stück, das von der Improvisation lebt und nicht von einem vorgefertigten Theaterstück nachgespielt wird. Dadurch geben die mitspielenden Kinder dem Stück Lebendigkeit und einen Teil ihres eigenen Erlebens aber auch viel Ironie und Humor.

Im Zauberwald

Das Improvisationstheater: Im Allgemeinen lieben Kinder es, in fremde Rollen zu schlüpfen, in denen man Dinge tun kann und darf, in der Realität nicht möglich sind. So kann z.B. aus einem schüchternen, zurückhaltenden Jungen ein großer, starker Riese werden, dem niemand etwas anhaben kann. Im Improvisationstheater haben Kinder die Möglichkeit, verschiedene Spielweisen einer Rolle oder Situation auszuprobieren und erfahren dadurch auch verschiedene Reaktionen der Mitspieler. Auf diese Weise können die Teilnehmer die Wirkung unterschiedlicher Charaktereigenschaften testen und die Erkenntnisse daraus in die Realität übertragen. Das freie Theater bietet den Kindern also Gelegenheit, Erlebnisse aus dem täglichen Leben zu verarbeiten

Märchen

"Es war einmal": So fangen alle Märchen an. Die Jungen und Mädchen des Kindergartens eröffneten den bunten Reigen mit "märchenhaften" Darbietungen.

 Spende Verkehrserziehung

Fahrzeugspende
Der Kindergarten Abenteuerland freut sich über eine Fahrzeugspende

Der Kindergarten konnte sich über eine Spende der Stadt Coburg aus den Erlösen der HUK-Pokal-Fussballspiele freuen.
Angeschafft wurden Roller, Dreiräder, Markierungskegel und Verkehrsschilder, mit denen die Kinder von Mai bis Juli 2003 ein Projekt Verkehrserziehung im Außengelände des AWO Kindergartens Abenteuerland unter der Anleitung ihrer Erzieherinnen durchführten. Die Anschaffungen waren eine gute Voraussetzung für die Anlage einer "Verkehrsstraße" für Spazier- und Erkundungsgänge und um die Vorschulkinder "schulwegfit" zu machen.

 Workshop Stein im Schülerhort Abenteuerland

Workshop Stein
Stolz präsentieren die Künstlerinnen ihren Marterpfahl

Mit viel Spaß und Kreativität haben die Kinder der Stadtranderholung des AWO-Stadtjugendwerks und des Sommerferienprogramms 2003 des Schülerhorts Abenteuerlands kleine Kunstwerke und einen Marterpfahl als Grundstein für einen Kunstgarten im Gelände des AWO-Schülerhorts Abenteuerland geschaffen.

Workshop Stein meißeln

Zwei Tage lang beschäftigten sie sich unter fachkundiger Anleitung ihrer Betreuer und einer Praktikantin mit dem Werkstoff Stein. Mit Hammer und Meißel, Säge und Feile wurden verschiedenartigste Kunstwerke aus Gasbeton geschaffen wie Hunde, Katzen, Pferde, Gesichter, ein Kopf, Obstschalen, Schwerter und ein farbenfroher Marterpfahl.

Workshop Stein begutachten

Auch schwierigste plastische Arbeiten wurden schließlich mit viel Geschick fertiggestellt, wobei das räumliche Verständnis geschult und die handwerkliche Geschicklichkeit unter Beweis gestellt wurden.

 45 Jahre dem AWO Ortsverein
die Treue gehalten

Martha Röblitz und Willy Schmidt werden geehrt
Von links: Margot Spatzek,
Willy Schmidt, 45 Jahre Mitglied bei der AWO,
Martha Röblitz, 35 Jahre Mitglied bei der AWO,
Adelheid Frankenberger, Vorsitzende AWO Ortsverein Coburg,
Ingrid Klingler-Joppich, Geschäftsführerin AWO-Kreisverband Coburg e.V.

Die Mitglieder des AWO Ortsvereines trafen sich im Treff am Bürglaßschlösschen zur Jahreshauptversammlung. Die Vorsitzende Frau Margot Spatzek begrüßte die anwesenden Gäste. Nach dem Kassen- und Revisionsbericht wurde die Kassiererin Frau Elke Schunk von der Versammlung entlastet. Darüber hinaus wurde ihr Dank für die zeitaufwändige Kassenführung ausgesprochen.
Anschließend folgte der Tätigkeitsbericht der Vorstandschaft. Im Jahr 2002 wurden 2 Sitzungen und eine Jahreshauptversammlung durchgeführt. 50 Teilnehmer besuchten den AWO Familientag im Nürnberger Zoo. Gerade für die Kinder immer ein unvergessliches Erlebnis. Die AWO Kegelgruppe kegelte 27 mal mit insgesamt 322 Teilnehmern in die Vollen. Auf Grund der großen Nachfrage treffen sich die Kegler ab sofort wöchentlich. Viele AWO Mitglieder waren beim Seniorenexpress 2002 der Stadt Coburg mit von der Partie.
An der Jahreshauptversammlung konnten zwei langjährige Mitglieder geehrt werden. Herr Willy Schmidt hat 45 Jahre der Arbeiterwohlfahrt die Treue gehalten und Frau Martha Röblitz 35 Jahre lang. Frau Röblitz engagiert sich seitdem sie dabei ist ehrenamtlich.

 AWO Kreisjugendwerk mit
neuem Vorstand

AWO Kreisjugendwerk mit neuem Vorstand
Hintere Reihe von links: AWO Kreisvorsitzender Hubert Joppich, Maximilian Sammler, Johannes Kreidler, Joachim Marr
Vordere Reihe von links: Sabrina Unger, Thea Sollmann,
Vorsitzende Andrea Joppich, Ann-Katrin Unger

Rödental – Mit Neuwahlen startet das Kreisjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in eine neue Wahlperiode. Der Kreisvorsitzende des AWO-Kreisverbandes Coburg, Hubert Joppich, gab den Jugendlichen einen Einblick in Ziele und Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt und betonte, dass die AWO seit fast 50 Jahren Kinder- und Jugendfreizeiten und Kindererholungen durchführt. Daraus sei das Kreisjugendwerk der AWO entstanden mit zwei Gruppen im Landkreis Coburg, das in den vergangenen vier Jahren weitere Aktivitäten entfaltet hat.
Jugendsprecherin Andrea Joppich konnte auf zahlreiche Aktivitäten in den Jahren zurückblicken. Inzwischen nahmen auch zwei Jugendliche an einer Fortbildung für Freizeitbetreuer teil und erhielten eine Juleica (Jugendleiterkarte). Im vergangenen Jahr konnte erstmals eine Jugendfreizeit in Niendorf an der Ostsee angeboten werden, an der neun Jugendliche teilnahmen. Aufgrund der guten Resonanz ist auch für 2003 eine Jugendfreizeit geplant.

 Kunstprojekt

Die Überraschung war riesengroß, als wir die Zeitungen aufschlugen und erfuhren dass „unsere“ Bahar als Siegerin des Malwettbewerbs des Landestheaters Coburg für das Plakat des Theaterstücks „Pinocchio“ hervorgegangen ist.

Die Jury des Landestheaters mit dem Siegerbild
Die Jury des Landestheaters mit dem Siegerbild (Mitte)
Foto: Wolfgang Desombre

Bahar ist ein achtjähriges Mädchen und besucht unseren Schülerhort. Hier hat sie das Bild im Rahmen des Kunstprojekts gemalt.
Den Kunstkurs leitet Maria Schäfer, sie hat sich vorgenommen, in diesem Hortjahr den Kindern die Grundlagen der Malerei zu lernen:
die Welt mit eigenen Augen zu sehen und einen persönlichen Blick zu entwickeln. Die Kinder sollen verschiedene Techniken lernen und ausprobieren:
malen mit Bleistift, Kohlestift, Pastellkreiden, Aquarell und Tempera. Dabei soll auch die Bedeutung der Bildkomposition (Proportionen, Größe, Position auf dem Papier) erlernt werden.
Für den Plakatentwurf für den Malwettbewerb des Landestheaters hat Frau Schäfer Bücher aus der Stadtbücherei ausgeliehen und die Geschichte mit den Kindern durchgesprochen.
Dabei haben die Kinder sich auch die Charakteristika der Holzfigur erarbeitet und mit viel Spaß ihre Bilder gemalt.

Eröffnung des neu eingerichteten Seniorentreffs "Treff am Bürgerplatz"

Die feierliche Eröffnung des neu eingerichteten Seniorentreffs des AWO Kreisverbands "Treff am Bürgerplatz" in Rödental mit Gästen und interessierter Öffentlichkeit fand am 26. Juli 2002 statt:

Seniorenzentrum Treff am Bürgerplatz
In den Räumen im ersten Stock befindet sich das Seniorenzentrum
"Treff am Bürgerplatz". Die Räume sind mit zwei
Aufzügen behindertengerecht zu erreichen.

Voller Erwartung freuen sich diese Gäste auf den neuen Treff:
Voller Erwartung freuen sich diese Gäste auf den neuen Treff

"Ein großzügiger Zuschuss aus den Töpfen der "GlücksSpirale" habe die Verwirklichung des AWO-Seniorentreffs am Rödentaler Bürgerplatz möglich gemacht, verriet Kreisvorsitzender Hubert Joppich bei seiner Begrüßung zur Einweihung.

Kindergarten und Hort neu benannt - Willkommen im Abenteuerland

Der Kindergarten und Schülerhort der Arbeiterwohlfahrt (AWO) heißen seit Samstag, 27.04.2002 "Abenteuerland". Mit einem fröhlichen Fest feierten Eltern und Kinder die Namensgebung. "Kinder sind unsere Zukunft und die Zukunft ist ein Abenteuer". Der AWO-Kindergarten sieht es als Aufgabe an, die Kinder stark für die Zukunft und somit für das Leben zu machen. Die Kinder sollen die verschiedensten Lebenssituationen meistern können. Täglich entdecken, erfahren und lernen die Kinder Neues, für sie noch unbekannte Dinge, die für Erwachsene oft selbstverständlich sind. Für Kinder sind dies jedoch oft abenteuerliche Dinge. Ob es Dinge aus der Natur oder in der häuslichen Umgebung sind, für Kinder kann alles zum Abenteuer werden. Der Ortsverein der AWO spendete dem Kindergarten und Schülerhort 500 Euro. Mit dem Geld wurde das "Abenteuerland Schild" angefertigt, das nun den Eingangsbereich ziert und auf den neuen Namen aufmerksam macht.

Kindergarten und Hort Abenteuerland
Eine Spende von 500 € überreicht AWO-Ortsvereinsvorsitzende Margot Spatzek (dritte von links) an die Kinder des Kindergartens und Schülerhorts "Abenteuerland" anläßlich des Namensgebungsfestes. Darüber freuen sich auch der AWO Kreisvorsitzende Hubert Joppich (zweiter von rechts) und die Stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadträtin a.D. Helga Brunnhöfer (links) für den Träger der Einrichtung.

Aktion Mensch unterstützt Anschaffung von Spiel- und Fördermaterialien

Förderung mit neuen Spielmaterialien durch Aktion Mensch

Groß war die Freude über einen Zuschuss der Deutschen Behindertenhilfe - Aktion Mensch für verschiedene Spiel- und Fördermaterialien für die Kinder der einzelintegrativen Montessori-Gruppe im AWO-Kindergarten "Abenteuerland".
Den gleichen finanziellen Anteil erbrachte auch der AWO-Kreisverband Coburg e.V.
Die Mitarbeiterinnen der Seepferdchengruppe bedanken sich auch im Namen der Eltern der Kinder mit Behinderung, ermöglichen diese Sportgeräte für ihre Kinder weitere umfassende und wichtige Erfahrungen für die Weiterentwicklung: "Unsere Kinder mit Handicap haben mit ihren Therapeuten die neuen Geräte begeistert ausprobiert.
Kletterwippe, Wackelbrett, Wippbrett, Hängematte und Pedo-Bike helfen den Kindern, das Gleichgewicht zu schulen. Dies ist gerade für diese Kinder wichtig, weil es den Weg zur eigenen Mobilität unterstützt.
Nach einigem ängstlichen Betrachten lernten unsere Kinder auch die Kriechröhren kennen und wir können heute mit Stolz sagen, dass sie ohne Angst hineingehen und voller Freude hindurch krabbeln."
Natürlich werden die Geräte auch von allen anderen Kindergartenkindern genutzt. So besteht für alle Kinder unserer Einrichtung die Möglichkeit, viele unterschiedliche Bewegungserfahrungen zu sameln.

Spielebene für die Igelgruppe

Auch im laufenden Kindergartenjahr investiert der AWO-Kreisverband wieder mit einem beträchtlichen Betrag in den AWO-Kindergarten "Abenteuerland". Die Erzieherin freut sich mit den
Kindern der Igelgruppe über eine zweite Spielebene in ihrer Gruppe.
Ganz heimelig ist es in der unteren Etage, wo sich die Kinder zum gemütlichen Bilderbuchbetrachten oder zum Spielen mit Bausteinen oder einfach zum Ausruhen zusammenfinden. Von der 2. Etage läßt es sich z.B. als "Kapitän" eines Piratenschiffes mit den Matrosen prächtig Ausschau halten nach einem guten Fang, man kann aber auch Rollenspiele und vieles mehr ausdenken.

Spielebene für die Igelgruppe

Gebaut hat die Spielebene Schreinermeister Bernd Schneider höchtspersönlich von der Schreinerei Bernd Schneider, Rödental,
Kronacher Str. 11, Tel. 09563/4831. Da die Spielebene auch im Detail nach den Wünschen der Erzieherin sehr schön ausgeführt wurde, können wir diese Firma gerne weiter empfehlen!

Einweihung des FREDDY-QUINN-PLATZES mit dem berühmten Sänger, Schauspieler, Entertainer und Artisten Freddy Quinn am 23. Juli 2001

Einweihung des Freddy Quinn Platzes als Dank für die Unterstützung des Zirkusprojektes


Im Rahmen einer Qualifizierungskampagne für Hortfachkräfte führten wir von 1999 bis 2001 ein Zirkusprojekt unter der finanziellen Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit und mit der Unterstützung zahlreicher Spenden durch.

Das Zirkusprojekt bestand aus mehreren Teilbereichen oder Sparten: Zaubern, Samba, Akrobatik, Balance, Clown, Jonglage und Feuerspucken.
Im Verlauf des Projektes fanden mehrere Auftritte der Zirkusgruppe statt, z.B. am Tag der offenen Tür im Schülerhort, bei der AWO -Tagung
im Kongresshaus oder beim Coburger Samba-Festival seit 2000.
Als Höhepunkt gelang es uns, dank der freundlichen Unterstützung des damaligen Stadtrates und Vorsitzenden des Freddy-Quinn-Fanclubs Horst Schunk, den berühmten Künstler Freddy Quinn für eine Benefizveranstaltung im voll besetzten Coburger Kongresshaus am 22.Juli 2001 zu gewinnen. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg und der Erlös der Aufführung konnte einem Kindergarten in Tirana (Albanien) zugute kommen.

AWO-Kreisverband Coburg e.V. - Hahnweg 154 - 96450 Coburg -
Telefon: 09561/230 676-0 Mail: Post at awo-coburg.de
- Internet: http://www.awo-coburg.de